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Frequently Asked Questions (FAQ)

Bei Fragen zu Vertrag, Anmeldung, TraumaPortal, Rechnung und für grundsätzliche Informationen zu Kriterienkatalog und Verfahren stehen Ihnen die Ansprechpartner der AUC gerne zur Verfügung.

Zu Fragen, die die Checklistenprüfung oder den Ablauf und die Planung des Vor-Ort-Besuchs betreffen, können Sie sich gerne an das Zertifizierungsunternehmen wenden.

Bei ein bis zwei beteiligten klinischen Organisationseinheiten beträgt das Entgelt 4.600,00 € zzgl. USt. Ab der dritten klinischen Organisationseinheit erhöht sich das Entgelt pro Einheit um zusätzlich 2.300,00 € zzgl. USt.

Eine Rechnung über die angefallenen Reisekosten des Systemauditors und Fachexperten erhalten Sie nach dem Audit (die Richtlinien zu Reisekosten finden Sie im TraumaPortal unter dem Menüpunkt „Informationen/Download“).

Darüber hinaus fällt ab erfolgreicher Zertifizierung eine jährliche Gebühr für das AltersTraumaRegister DGU an. Bei ein bis zwei beteiligten klinischen Organisationseinheiten beträgt diese 600,00 € zzgl. USt. Ab der dritten beteiligten klinischen Organisationseinheit erhöht sich die Gebühr pro Einheit um zusätzlich 300,00 € zzgl. USt.

Zur Vereinfachung der Abläufe müssen einige Dokumente mit der Checkliste in das Portal hochgeladen werden. Mögliche Formate sind: ".jpg", ".pdf", ".png", ".txt".

Eine Auflistung der Dokumente finden Sie auf unserer Homepage unter "Anforderungen Zertifizierung".

Ja, denn nur so kann ein reibungsloser Ablauf sichergestellt werden. Sollten Dokumente fehlen, werden Sie vom Zertifizierungsunternehmen darüber informiert.

Die Mitarbeiter des Zertifizierungsunternehmens bewerten die Inhalte der Online-Checkliste und geben Ihnen innerhalb von 10 Werktagen eine Rückmeldung per E-Mail.

Ein Ansichtsexemplar der Geschäftsordnung steht im TraumaPortal im internen Bereich unter Punkt "Informationen/Download" zur Verfügung.

Neben den Daten, die nach Zertifizierung Ihres Zentrums in das AltersTraumaRegister DGU übertragen werden, müssen in Ihrem Zentrum zur internen Qualitätskontrolle Kennzahlen erhoben werden, die im Audit überprüft werden. Die Sektion Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie gibt folgende Kennzahlen vor:

  1. Anzahl der ATZ-Patienten gesamt
  2. Präoperative Verweildauer
  3. Komplikationsrate bei coxalen Femurfrakturen
  4. Anteil an GfK bei coxalen Femurfrakturen
  5. Beginn der GfK am wievielten postoperativen Tag

Zusätzlich empfiehlt die Sektion Alterstraumatologie der DGU die Erhebung folgender Kennzahl:

"Anteil der Patienten, bei denen eine Osteoporosetherapie während des stationären Verlaufs initiiert und im Brief empfohlen wird"

Darüber hinaus können selbstverständlich weitere interessierende Kennzahlen erhoben werden.

Die Selbstbewertung ATZ dient Ihnen zum einen zur IST-Analyse Ihres Zentrums. Daneben dient sie der Vorbereitung auf das Audit. Zu diesem Zweck soll sie als internes Audit durchgearbeitet werden.

Die ausgefüllte Selbstbewertung ATZ muss spätestens 4 Wochen vor dem geplanten Audittermin unter Angabe Ihrer ATZ-Nummer per E-Mail an das Zertifizierungsunternehmen gesendet werden.

Sie sollten zwischen Einreichung der Checkliste und Audittermin eine Zeitspanne von 6-8 Wochen einplanen.

Sie werden von 2 Auditoren, einem Systemauditor und einem Fachexperten betreut. Der Systemauditor erfüllt die Anforderungen an einen leitenden Auditor (akkreditierte Systeme) und der Fachexperte ist qualifiziert als Unfallchirurg oder Geriater mit Erfahrung im Aufbau eines AltersTraumaZentrums.

Ca. 4 Wochen vor dem Audittermin benötigt das Zertifizierungsunternehmen eine anonymisierte Übersicht der Patienten der letzten 3 Monate inkl. Diagnosen und Kennzeichnung von nicht OP-fähigen Patienten. Am Audittag werden die entsprechenden Stichproben vor Ort vom Fachexperten benannt.

Nein, eine Zertifizierung nach DIN ISO 9001 oder KTQ ist keine Voraussetzung für eine erfolgreiche Zertifizierung als AltersTraumaZentrum DGU. Das Zertifikat wird in einem eigenständigen Verfahren vergeben und ist nicht als Add-on konzipiert.

Das AltersTraumaZentrum muss einem Qualitätssicherungssystem folgen, welches an die Forderungen des Kriterienkatalogs angepasste Strukturen, Maßnahmen und Prozesse vorsieht.

Daneben wird die Hinterlegung eines fachspezifischen Qualitätsmanagementsystems (z.B. TraumaNetzwerk DGU, Endoprothesenzentrum oder Qualitätssiegel Geriatrie) gefordert und das Vorliegen eines QM-Handbuchs vorausgesetzt.

Der Systemauditor überprüft im Verlauf des Audits die relevanten QM-Aspekte, z.B. die Patientensicherheit betreffend. Dies geschieht sowohl auf der unfallchirurgischen/geriatrischen Station als auch in der OP-Abteilung.

Der Vor-Ort-Besuch dauert in der Regel 7 Stunden.

Ja, der Auditplan wird entsprechend geändert und Transferzeiten eingeplant. Grundsätzlich ist bei einem weiteren Standort eine längere Auditzeit von ca. 1 Stunde notwendig.

Die Teilnehmer des Audits werden im Auditplan ausgewiesen. Im Auditplan werden nur die Funktionen angegeben - Sie entscheiden, wer konkret am Audit teilnimmt.

Das Auditteam informiert Sie am Ende des Audits über Empfehlungen, Stärken, Verbesserungspotenzial und ggf. Feststellungen, die innerhalb einer Frist zu bearbeiten sind.

Die Auditoren können die Zertifizierung zu diesem Zeitpunkt nur empfehlen. Der Zertifizierungsausschuss des Zertifizierungsunternehmens nimmt die abschließende Bewertung vor.

Ja, die Vorgaben sind im Vertrag zwischen der AUC und den Kliniken geregelt.

Wir möchten Sie bitten, die folgende Regel zu beachten:
"Der Auftraggeber kann in Absprache mit den beteiligten Kliniken für das in Vorbereitung befindliche AltersTraumaZentrum DGU einen Eigennamen festlegen. Unzulässig sind dabei Eigennamensbestandteile, die regionale oder überregionale Bezeichnungen (z.B. AltersTraumaZentrum Bayern) beinhalten, die eine alleinige Kompetenz für eine ganze Region oder überregionale Netzwerkstruktur suggerieren (z.B. AltersTraumaVerbund Schmidtkliniken GmbH) und solche, die eine Gebietshoheit suggerieren (z.B. AltersTraumaZentrum Berlin). Die Hinzunahme von Städtenamen ist unter Umständen mit zusätzlicher Benennung der Klinik zulässig (z.B. AltersTraumaZentrum Uniklinik Musterstadt)."

Ein Zertifikat hat eine Gültigkeit von 3 Jahren.

Nach Ablauf dieser Zeit muss das AltersTraumaZentrum erneut zertifiziert werden. Zu diesem Zweck kann frühestens 2 Monate vor Ablauf ein Re-Audit stattfinden. Bei erfolgreicher Re-Zertifizierung verlängert sich die Laufzeit des Zertifikats um 3 Jahre, ausgehend vom Ablaufdatum des vorherigen Zertifikats und unabhängig vom Audittermin.

Nein, es finden keine Überwachungsaudits statt. Erst mit Ablauf des Zertifikats muss das AltersTraumaZentrum erneut auditiert werden.

Ja, aber bitte beachten Sie dabei auf die Laufzeit des Zertifikats. Eine Nutzung nach Ablauf des Zertifikats ist nicht erlaubt.

Beachten Sie ebenfalls die Richtlinien des Zertifizierungsunternehmens (vgl. im TraumaPortal unter „Informationen/Download“). 

Ja, zertifizierte Zentren haben sich vertraglich zur Dateneingabe in das AltersTraumaRegister verpflichtet. Die Daten dienen der externen Qualitätssicherung und wissenschaftlichen Forschung.

Zertifizierte Zentren erhalten einmal jährlich einen Qualitätsbericht.

Ja, ab dem 1. Re-Audit wird vor Ort eine Fallkontrolle durch die Auditoren durchgeführt. Bei dieser Fallkontrolle werden die Patientendaten mit den eingegebenen Daten im AltersTraumaRegister verglichen. Der Fokus liegt hierbei auf der Vollständigkeit und Korrektheit der Daten. Etwa 2 Wochen vor dem geplanten Audittermin erhält das AltersTraumaZentrum durch die AUC Register und Forschungskoordination eine Übersicht über 8 Patientenakten, aus denen der Auditor vor Ort 5 auswählt und überprüft. Sollten wesentliche Abweichungen festgestellt werden, kann das Zentrum zu einer Korrektur der seit dem letzten Audit im AltersTraumaRegister eingegebenen Daten veranlasst werden.

Das 120 Tage Follow-Up ist bislang noch freiwillig. Nur ausgewählte Kliniken erheben es derzeit im Rahmen einer Pilotphase verpflichtend.